Bamberger Zahnärzte
 

Funktionsanalyse/ Funktionsdiagnostik

 Haben Sie Probleme mit Geräuschen oder Schmerzen im Kiefergelenk oder in den Ohren, immer wieder empfindliche Zähne oder Zahnhälse, Rückenbeschwerden oder Hüftleiden, morgendliche Kopfschmerzen oder Verspannungen im Hals- Nackenbereich, Probleme bei der Mundöffnung, Tinnitus oder Schwindel? Dann leiden Sie eventuell unter der sogenannten Cranio-Mandibulären Dysfunktion, kurz CMD! Da es sich hier meist um ein komplexes Krankheitsbild handelt, wird ein Arzt oder Behandler selten isoliert bei Ihrer Therapie Erfolg haben; eine interdisziplinäre Behandlung von Hals- Nasen- Ohrenärzten, Kieferorthopäden, evtl. sogar Kieferchirurgen, Allgemeinmedizinern, Orthopäden, Physiotherapeuten, Psychotherapeuten und Zahnärzten kann Ihnen bei sorgfältigster Diagnose helfen. Einzelne Fachärzte finden in ihrem Bereich eventuell gar keine Befunde, da die Ursachen oft in einem ganz anderen Fachbereich zu finden sind. Sehr häufig verursachen schief oder falsch stehende Zähne ein ungenaues Zusammenspiel zwischen Ober- und Unterkieferzähnen. Kommt dann noch der nicht zu vernachlässigende Faktor Stress hinzu, entsteht bisweilen oben genannte CMD. Die erwähnten Symptome können einzeln oder auch in jeder beliebigen Kombination auftreten, je nach der Fähigkeit bzw. Unfähigkeit des einzelnen Organismus auf Stressreize auf Muskel- oder Gelenkstrukturen zu reagieren.
Die auf diesem Gebiet der sogenannten Funktionsdiagnostik speziell geschulten Zahnärzte können mit gezielten Untersuchungen abklären, ob bei Ihnen eine Ursache im Kauapparat zu finden ist.
Wie funktioniert das? Wichtig ist nach der eingehenden Befunderhebung einschließlich Abklärung der individuellen Stressfaktoren, möglichst alle Strukturen des Kauorganes zu untersuchen; hierzu zählen die Kaumuskeln, die Kiefergelenke und natürlich die Zähne, von denen je eine Kopie des Ober- und Unterkiefers hergestellt wird. Die Zuordnung zwischen Ober- und Unterkiefer muss möglichst exakt registriert werden, was beim funktionsgestörten Patienten sehr viel Erfahrung und Können abverlangt. Auch kann es notwendig sein, die Bewegungsabläufe des Unterkiefers elektronisch zu registrieren, um eine bessere Therapieplanung zu gewährleisten.
Sollte sich herausstellen, dass eine Störung des Kauorganes vorliegt, wird in den meisten Fällen eine individuell hergestellte Schiene angefertigt, die dann je nach Schwere des Krankheitsbildes den ganzen Tag oder nur nachts vom Patienten auf einer Zahnreihe ( meistens im Unterkiefer) getragen werden muss. Sie dient dann in Kombination mit der physiotherapeutischen oder osteopathischen Behandlung zur Wiederherstellung der Balance beim Schlussbiss, auch Zubeissen genannt.
Stabilisiert und verbessert sich die Gesamtsituation, ist abzuwägen, ob diese mit der Schiene neu gefundene Bisssituation mit einer kieferorthopädischen Korrektur (Spange – übrigens auch im Erwachsenenalter möglich) oder mit einer funktionsgerechten Überkronung der Zähne fixiert und stabilisiert werden sollte.
Bei der Beratung helfen Ihnen sehr gerne die speziell für diese Problematik ausgebildeten Zahnärzet der GBZ (Stichwort: „Funktionsdiagnostik“, „Funktionstherapie“)

 
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